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Verteilung der Umfrage in Deutschland

Stephan Janosch, March 6, 2018

Die Auswertung der Umfrage geht langsam voran, hier schon einmal die geographische Verteilung der Antworten. Das Clustering summiert die Beteiligungen der einzelnen Institutionen. Die Zahl gibt an, wieviel Antworten von wo zur Studie beigetragen haben.

Hinweis: Die Koordinaten der Institute stammt aus Wikidata. Da dort nicht immer Koordinaten hinterlegt sind oder meine Abfrage die Institution nicht erfasst haben mag, sind hier nur 269 von 325 Beteiligungen zu sehen.

Nachtrag: Statisches Bild für Betrachter ohne Javascript hinzugefügt.


Digital Humanities im deutschsprachigen Raum gründen AG DH-RSE

Stephan Janosch, March 1, 2018

Anfang diesen Jahres überraschte Stephan Druskat mich mit einer Einladung, die Keynote für dem RSE-Workshop auf der Jahrestagung der digitalen Geisteswissenschaften (Digital Humanities, DH) zu halten. Der Workshop sollte 30 Personen Platz bieten, doch die Sache entwickelte sich anders.

Die folgende Wortwolke der Tagungseinreichungen zeigt deutlich, dass Reseach Software Engineering kein Mauerblümchendasein mehr fristet.

Wortwolke der Konferenzeinreichungen
Wortwolke der Tagungseinreichungen (Quelle: http://dhd-blog.org/?p=9001) mit Hervorhebungen von mir

Wegen einer “Kommunikationspanne” meldeten sich 105 Personen an und überwältigten die Ausrichter förmlich mit Interesse (in Relation: ca. 600 Tagungsteilnehmer gesamt). Trotz der eisigen Temperaturen in Köln folgten ca. 80 Anwesende Torsten Schrade zu Beginn, der eine Auswertung einer Umfrage zur Kartierung der Entwicklergemeinschaft vorstellte, die von den Veranstaltern im Vorfeld lanciert wurde. Es offenbarten sich Parallelen zur unserer letztjährigen Studie. Mit meiner anschließenden Keynote versuchte ich die Stimmung zu heben und die Motivation für den folgenden Teil zu schärfen.

Es folgte nun ein zweigeteilter Arbeitsblock in 11 Gruppen, bestehend aus einem 45 minütigen Diskussionsteil und weiteren 30 Minuten zum Fixieren der Diskussionsergebnisse in Form von Speed-Blogging. Alexander Czmiel achtete darauf, dass Räumlichkeiten und Zeit maximal ausgenutzt werden konnten. Folgende Themen wurden mit von Gruppen bearbeitet:

  1. Softwarenachhaltigkeit: Gemeinsame und unterschiedliche Definitionen aus Sicht verschiedener Institutionen
  2. Institutionelle Kulturen und Workflows der Softwareentwicklung: Gemeinsamkeiten und Unterschiede
  3. Aktuelle Situation der Softwareentwicklung in den digitalen Geisteswissenschaften
  4. Was kann eine AG DH-RSE in der DHd leisten?
  5. Ausbildung, Training, Software Carpentry: Situation, Fallbeispiele und Initiativen
  6. Best Practices der wissenschaftlichen Softwareentwicklung: Bestandsaufnahme und Vergleich
  7. Infrastruktur: Welche institutionsübergreifenden Infrastrukturen brauchen wir für eine professionelle Softwareentwicklung in den digitalen Geisteswissenschaften?
  8. AG DH-RSE: Struktur, Infrastruktur, Workflows
  9. (DH-)RSEs: Situation, Anerkennung, Karriere
  10. Softwaredokumentation: Stellenwert, Praxis, Infrastruktur
  11. Softwareentwicklung als wissenschaftliche Leistung: Situation, Anerkennung, Workflows

Eine gegenseitige Kurzvorstellung der Ergebnisse schloss diesen Block ab. Die entsprechenden Blogeinträge werden ab April im dh-RSE-Blog erscheinen.

Teilnehmer dh-rse workshop 2018
Teilnehmerfoto

Für mich überraschend wurde zum Ende des Workshops noch die Gründung der “AG Research Software Engineering in den Digital Humanities (im DHd-Verband)” bekanntgegeben. Die AG bezweckt RSE-bezogene Fragen innerhalb des DHd-Verbandes zu bearbeiten und ansonsten eng mit de-RSE zusammenzuarbeiten. Damit scheint ein prototypischer Weg gefunden worden zu sein, wie innerhalb der vielfältigen deutschsprachigen Forschungslandschaft zusammengearbeitet werden kann. Ob die Geowissenschaftler einen ähnlichen Pfad auf ihrem EGU-Townhall-Meeting der RSEs einschlagen bleibt abzuwarten.

English Summary

A research software engineering working group (DH-RSE) within the DHd-Verband has been founded at the yearly conference of Digital Humanities in German speaking countries. The foundation was paired with a workshop which saw ~80 faces. The working group will closely collaborate in with de-RSE.


Vereinsgründung

Stephan Janosch, January 23, 2018

Seitdem wir uns als Gemeinschaft gefunden haben, um de-RSE zu einer echten Unterstützung unserer täglichen Arbeit zu machen, stand immer eine Frage im Raum: In welcher juristischen Form treten wir als Gemeinschaft auf, um unsere Ziele zu verwirklichen?

Klar erscheint, dass wir als lose Gemeinschaft von Willigen nur schwerlich langfristige Strukturen aufbauen können, um zum Beispiel:

Im Rahmen eines ad-hoc Treffens auf der 2. S3-Konferenz im Mai 2017 in Hannover (Aufzeichnungen) hat Hendrik Eggers (TU Braunschweig) eine Genossenschaftsgründung neben einer Vereinsgründung zur Sprache gebracht.

Dankenswerter Weise hat Bernadette Fritzsch (Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung) im Herbst 2017 die Frage der Institutionalisierung unserer Anstrengungen augegriffen und eine Telefonkonferenz angeregt.

Aktuelle Situation

Mittlerweile haben wir zu siebent drei mal konferiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Vereinsgründung praktischer sei. Kollaborativ (Slack channel #verein) wurde an einem Satzungsentwurf und einer Geschäftsordnung gearbeitet. Ziel der Aktivitäten ist ein gemeinnütziger Verein, der moderne Möglichkeiten ausnutzend, eine verteilte Zusammenarbeit erlaubt. Weitere Unterstützerinnen sind herzlich willkommen!

Vereinsname

Doch welchen Name sollte unser Verein tragen? Irgendwie scheint das Kürzel “de-RSE” gesetzt. Die Rollenbezeichnung des Research Software Engineers festigt sich mehr und mehr international (jetzt neu: nl-RSE.org) und wird mit Sicherheit nicht mehr verschwinden. Auf der anderen Seite gibt es in Deutschland die Tätigkeiten des Wissenschaftlers und des Ingenieurs, die sich auf den ersten Blick zu widersprechen scheinen, die aber beide Softwareentwicklung beinhalten können.

Im Moment kursieren 3 Namensvorschläge im Repository:

Mir persönlich erscheint eine Mischung aus den dreien notwendig. Vielleicht in dieser Form: de-RSE e.V.: Förderverein für Forschungssoftware und wissenschaftlich Software Entwickelnde? Vielleicht habt Ihr, liebe Leser, die erhellende Idee für unseren Vereinsnamen. Der Vereinsname wird in vielen Kontexten auftauchen, die beachtenswert sind:

Für eure Rückmeldungen lauschen wir auf der Mailingliste sowie im Chat (idealerweise bis zum 5.2.). Und wenn wir schon am Kommunizieren sind, können wir uns auch noch einem anderen Thema widmen.

Beiträge

Bis jetzt wurde die Frage von Mitgliedsgebühren nur am Rande gestreift. Aber wo gehobelt werden soll, da muss auch Holz sein. Und manches Engagement wird von Dritten nur aufgrund von genug Eigeninitiative gefördert. Vielleicht kann man im Rahmen der Diskussion um den Vereinsnamen in sich hineinhorchen, wie man zu einer finanziellen Förderung steht. Das ganze Repertoire von:

steht auf dem Tableaux. Wenn mich jemand fragen würde, dann wäre ich spontan bereit 10 € im Monat beizusteuern. Das ist in etwa der Mitgliedsbeitrag meines Sportvereins, den ich meiner Gesundheit halber besuche.

Wir wünschen noch nachträglich einen guten Start ins Jahr 2018 und sind auf euer Feedback zum Vereinsnamen gespannt.


Founding an Association

Stephan Janosch (translation Daniel Nüst), January 23, 2018

Ever since we have come together as a community to create de-RSE for the everyday support of our work, one question has always been on the table: What organisational and legal form is suitable for the realization of our goals?

It seems clear that a loosely coupled group of willing people will not be able to build supportive structures for the long term, for example:

An impromptu meeting at the 2nd S3 conference in Hannover, May 2017 (recordings) Hendrik Eggers (TU Braunschweig) suggested the foundation of a cooperative besides the creation of a registered association.

Bernadette Fritzsch (Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung) has taken up these first ideas and started a series of telephone conferences in autumn 2017.

Current situation

Three conference calls by a core group of seven members later, we have come to the conclusion that the creation of a registered association is more suitable. Collaboratively (Slack channel #verein) we are developing a charter and rules of operation (both in German). The ultimate goal is a registered non-profit association, which utilises modern technology to allow for distributed collaboration. Additional collaborators are always welcome!

Name

What should that association be named? The abbreviation “de-RSE” seems set. The term Research Software Engineer establishes itself more and more, also internationally (just out: nl-RSE.org), and is not going to disappear any time soon. But there are also the German job titles of “Wissenschaftler” and “Ingenieur”, which seem to contradict each other at first glance, although both may include software development.

At the moment the charter repository includes three suggestions:

Personally, I favour a mixture, maybe de-RSE e.V.: Förderverein für Forschungssoftware und wissenschaftlich Software Entwickelnde? Maybe you, dear reader, have an illuminating idea for naming our association. The name is going to be widely used in a number of noteworthy contexts:

We look forward to your feedback on the mailing list and in the chat (ideally till Feb. 5th).

And since we’re already here, let’s address another important topic.

Membership fees

Until now, the question of membership fees has rarely been mentioned. But where there are eggs to be broken for an omelette, these eggs need to be laid first. And some forms of third-party funding require a certain level of existing initiative, i.e., own resources. We hope the search for a name is a good occassion for everyone to think about their personal opinion on financial support. Everything is possible:

If I were asked today, I would be ready to pay € 10 per month, roughly the fees my sports club charges me to take care of my health.

We belatedly wish you a good start to 2018 and look forward to your thoughts on the association’s name.


How is survey?

Stephan Janosch, November 15, 2017

Did fill out the survey? Yes, great!

So let’s check quickly how many people filled it out as well.

survey responses

Not bad, there are almost 300 answers! But on the other hand I only see 3 persons per university creating research software in average, which seems a bit odd.

Let’s see how many more people can answer the survey till end of the year.


Umfrage zu Forschungssoftware und beteiligten Personen 2017 in Deutschland - #deRSEsurvey2017

Stephan Janosch, October 19, 2017

Hallo,

Du entwickelst Software in Forschung und Wissenschaft, oder bist anderweitig in die wissenschaftliche Softwareentwicklung eingebunden? Dann würden wir uns freuen, wenn Du an folgender Umfrage teilnimmst:

https://softwaresaved.limequery.com/661559?lang=de-informal

Derzeit gibt es kaum zuverlässige Informationen über die Gemeinschaft der Software entwickelnden Personen in Forschung und Wissenschaft. Die Umfrage soll dabei helfen, Einblicke in und Informationen über diese Gemeinschaft zu gewinnen, um mit diesen Ergebnissen Förderorganisationen und Wissenschaftseinrichtungen bei der Entwicklung von Strategien und Förderprogrammen sowie von Leit- und Richtlinien zu unterstützen.

Die Umfrage gibt Dir die Möglichkeit, Deine Sicht und Erfahrung mit einfließen zu lassen und damit an der zukünftigen Gestaltung der Community teilzuhaben.

Du kennst Andere, die Software im Umfeld von Forschung und Wissenschaft entwickeln? Dann informiere sie bitte über diese Umfrage! Nur eine rege Teilnahme und Antworten, die von überall aus Deutschland kommen und die unterschiedlichsten Bereiche repräsentieren, gewährleisten einen umfassenden Einblick zu diesem Thema.

Sollte diese E-Mail von Dir an Mailinglisten weitergeleitet werden, dann nehmt uns, Stephan (janosch@mpi-cbg.de) und Martin (martin.hammitzsch@gfz-potsdam.de), bitte ins Cc, damit wir dies bei der Auswertung der Umfrage berücksichtigen können.

Die Ergebnisse werden unter einer CC-BY-NC Lizenz veröffentlicht und zusätzlich auf der de-RSE Mailingliste und dem de-RSE Blog angekündigt und ausgewertet. Darüber hinaus werden ähnliche Umfragen in Großbritannien, Kanada, Australien, Norwegen, den USA, Südafrika und den Niederlanden durchgeführt. Um eine gute Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurde die Gestaltung der deutschen Umfrage in enger Abstimmung mit diesen Umfragen durchgeführt.

Wir freuen uns über Eure Teilnahme!

Vielen Dank, Martin Hammitzsch und Stephan Janosch

Umfrage Forschungssoftware Deutschland 2017


Survey about research software in Germany, and the people involved in it - #deRSEsurvey2017

Stephan Janosch, October 19, 2017

Hello,

Do you develop research software, or are you involved in the scientific software creation process? Then we would very much like you to participate in the following survey:

https://softwaresaved.limequery.com/661559?lang=en

As of now there is not much knowledge about the community of those in research and science who develop software. This survey aims to gain valuable insights into this community in order to support research funders and other institutions to develop strategies and funding programs as well as policies.

This survey gives you the opportunity to make your point of view and experiences be heard, and thus be part of the development of this community.

In case you know others who develop software in research, please feel free to forward this invitation. If you forward this mail to a mailing list, please be so kind and copy in Martin (janosch@mpi-cbg.de) and Stephan (martin.hammitzsch@gfz-potsdam.de).

The survey results will be published under a CC BY-NC license, and will be announced and evaluated via the de-RSE mailing list and the de-RSE blog. Simultaneously, similar surveys are conducted in the UK, Canada, Australia, Norway, the Netherlands, the USA and South Africa. For reasons of comparability, this survey was closely coordinated with the others.

We look forward to your participation in the survey!

Many thanks, Martin Hammitzsch and Stephan Janosch

survey research software 2017


How to assign a DOI to software within MPG

Stephan Janosch, May 8, 2017

This post will explain how you can assign a DOI to a piece of software within the Max Planck Society (MPG). I need to restrict the scope to the MPG, because the access to the DOI service of the Max Planck Digital Library is restricted. If you plan to release on Github, then the guide ‘Making Your Code Citable’ helps you along.

1. Landing Page

One requirement for assigning the DOI is a public landing page. In my case I simply used the landing page of the project in our local GitLab installation.

gitlab project page

2. Fill DOI Request Form

Next you head over to https://doi.mpdl.mpg.de/request-doi/ and fill out and submit the form.

mpdl doi service form

3. Confirm Request

The MPDL did choose an request confirmation via email. So will receive an email like that which you return to DOI helpdesk. Then you wait for the confirmation to take place.

Dear …,

your eMail address was used to request a DOI name via the Max Planck Digital Library (MPDL). To confirm that a DOI name should be registered on your behalf for the content item described below, please return the complete eMail to doi@mpdl.mpg.de.

In addition, you confirm that all information provided is correct and permit the MPDL to store the data locally. You also agree that the location URL and bibliographic metadata will be transfered to the German National Library of Science and Technology (TIB) in order to register the DOI name. The TIB receives the metadata under the conditions of the Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication.

Best regards, your DOI helpdesk in the MPDL

4. Receiving the DOI

After a while, you will receive the DOI with a nice hand-craftet mail. Done.

Lieber Herr Janosch,

vielen Dank fuer Ihre DOI-Anfrage. Fuer das Software-Paket wurde soeben die DOI 10.17617/1.46 vergeben und in wenigen Minuten sollte https://doi.org/10.17617/1.46 auf die gemeldete URL umleiten.

With a few clicks more you can link your freshly minted DOI to your ORCID record.

So open your ORCID profile and hit ‘Add Works’ -> ‘Search & Link’ -> ‘DataCite’

orcid profile add content

After you allowed the DataCite to connect to your ORCID profile, you can ‘Search’ for your works.

datacite home

Two clicks more on ‘Add to ORCID record’ and ‘OK’ completes the process.

datacite add to ORCID record

Question 1: Software vs Release

Software appears in different manifestations. You could refer to it as a specific release of your code (e.g. version 0.3 of the plugin) or as software engineering project. If you are interested in the citation count you want to have only one DOI for your software. Opposite to this, you want to have a DOI for each release of your code. This ensures that protocols or workflows cite the exact version used in order to prevent reproducibility issues.

The DataCite Metadata Schema (version 4 pdf) knows some very handy relation types like:

  - IsNewVersionOf 
  - IsPreviousVersionOf 
  - IsPartOf
  - HasPart

It looks like, that Zenodo makes use of these, as this example shows. I will try to speak with Martin Fenner (DataCite), who is giving a talk with the topic ‘Workflows for assigning and tracking DOIs for scientific software’ this wednesday, to get a better idea about metadate for software.

Question 2: Changing Landing Page URL

According to the MPDL personell there is no interface right now for changing the landing page URL. Their advice was sending an email to the DOI helpdesk and submit your changes that way.

Summary

As you can see, assigning a DOI to a piece of software is not very hard. The easy interface provided by the MPDL helps a lot, but maybe an expert version of it is more appropriate for software? And it takes a bit patience because there is some waiting involved (explaination?). But the process in general is straight forward.

Feel free to discuss this topic at our communication channels (mailing list and/or slack). In case you have the desperate need to document the DOI assigning process for your own research organisation then head along and copy this post and push a pull request to our website repo. 😉


Fahrplan

Stephan Janosch, Martin Hammitzsch, April 28, 2017

de-RSE als Bewegung hat Ziele, für deren Erreichung nicht nur persönliches Engagement gefragt ist, sondern auch finanzielle Unterstützung für die geplanten Aktivitäten wie Workshops, Fellowship Programme oder eine jährlich stattfindende Konferenz. Eine derzeit diskutierte Idee soll hier kurz skizziert werden. Darauf aufbauend wünschen wir uns eine Diskussion, die diese Idee und eventuell andere Alternativen betrachtet, um in der Community zu einem Konsens zu kommen und handlungfähig zu werden.

Vereinsgründung

Um als Vereinigung von Leuten mit Geld/Ressourcen umgehen zu können, braucht es eine Körperschaft. Die Idee der Gründung eines gemeinnützigen Vereins liegt hier nahe. Um einen rechtsfähigen Verein gründen zu können braucht es folgende Dinge:

Mit einer strukturierten Vorbereitung wäre dies evtl. bis Herbst diesen Jahres machbar. Die Satzung könnte beispielsweise gemeinsam in einer Markdown-Datei geschrieben werden und regelmäßige Webkonferenzen helfen, diskussionsbedürftige Textbausteine anzugehen sowie weitere Aktivitäten abzustimmen. Falls nötig können wir abschließend auf einem eigens einberufenen Meet-up oder bei einer Konferenz die Gründung durchführen, so dass ein Vorstand berufen und der Verein gegründet werden kann. Alles weitere liegt dann beim Vorstand, der die geplanten Aktivitäten gemeinsam mit der Community angeht.

Budget

Für Konferenzen, Workshops und Stipendien (fellowships) braucht es Geld. Stellt sich die Frage, wie sich de-RSE nachhaltig finanzieren kann. Gestaffelte Mitgliedsbeiträge sind hierbei ein erster Anfang. Mitglieder und deren Beiträge könnten sein:

Mitglied möglicher Beitrag pro Jahr
natürliche Person 50-100 €
Institute und Universitäten 1.000 € - 5.000 €
Firmen 10.000 €

Wir gehen am Anfang von einem Übergangsprozess aus, von der Gründung mit vielen natürlichen Personen hin zu einer stabilen Einnahmesituation durch institutionelle Träger. Denkbar sind darüber hinaus finanzielle Förderungen durch:

Ausblick

Im Moment hat die Mailingliste fast 70 Abonnenten, was genug Potential für eine Vereinsgründung vermuten lässt. Nun würden wir uns aber erstmal eine lebhafte Diskussion über diesen Fahrplan erwünschen.


Welcome to the de-RSE blog

Stephan Druskat, March 22, 2017

English version below

Dieses Weblog wird Artikel beinhalten, die für die Research Software Engineers Community relevant sind.

Jede*r kann beitragen (auf Deutsch oder Englisch). Einfach das GitHub repository dieser Website klonen, sich die README anschauen (wir benutzen Jekyll und es ist einfach, mit rake Artikelentwürfe zu generieren und zu veröffentlichen), einen Artikel schreiben und ihn per GitHub Pull Request gegen gh-pages einreichen!

Viel Spaß beim Lesen und Beitragen!


This weblog will contain posts on subjects that are relevant to the Research Software Engineers community.

You, too, can contribute (in English or German). Simply clone this website’s GitHub repository, check out the README (we use Jekyll, and it’s easy to create and publish drafts with rake), create a blog post, and submit it to us via a GitHub pull request against gh-pages!

Happy reading, happy contributing!